Fotografieren im Gegenlicht

 

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Es gibt da so eine Gestaltungsregel ''Bloß nicht gegen das Licht fotografieren''

Allerdings sind Regeln ja bekanntlich auch dazu da, sie ab und zu mal zu brechen. :-) 

 

Denn Fotografieren im Gegenlicht kann eine zauberhafte Stimmung im Foto erzeugen, egal ob Landschaft, Porträt oder Makro.

 

Wie das funktioniert und was du alles beachten solltest, erkläre ich dir in diesem Artikel. 

Vermeide Lens Flares

Lens Flares sind auch wieder so eine Sache. Laut Gestaltungsregel ein No-Go, allerdings wirken auch diese in manchen Bildsituationen gar nicht so unangebracht. In den meisten Fällen wollen wir sie jedoch vermeiden. Das kannst du zum Beispiel mit einer Streulichtblende, die du vorne auf dein Objektiv schraubst. Diese reduziert seitlich einfallendes Licht und reduziert so das Risiko der Lens Flares. Des Weiteren erhöhen sie ein wenig die Sättigung und den Kontrast des gesamten Fotos. 

Die richtige Belichtung

Was natürlich auch ein entscheidender Punkt ist und somit auch der wichtigste, ist die richtige Belichtung. 

 

 

Mögliche Lösung dafür ist zum Beispiel die Belichtungskorrektur. Dies können neben Spiegelreflexkameras auch gute Kompaktkameras. Die Belichtungskorrektur ist in den meisten Fällen in der Kamera als +/- Zeichen abgebildet, oder direkt auf dem Bildschirm als ''Belichtungskorr.'' beschriftet, dort wo Blende, Verschlusszeit etc zu finden sind. 

Diese Korrektur kannst du dann nutzen um den Vordergrund hell genug darzustellen, das heißt wir stellen dort die Belichtung etwa 1-2 Stufen höher. 

 

 

Eine weitere Möglichkeit ist, die Kamera statt der üblichen Mehrfeldmessung eine sogenannte Spotmessung durchführen zu lassen. Bei der Spotmessung richtest du den Sucher auf den etwas dunkleren Bereich, in unserem Fall der Vordergrund, da der Hintergrund aufgrund des Gegenlicht teilweise viel heller ist.

Fotografierst du Personen im Gegenlicht, ist die optimale Lösung, einen Reflektor zu verwenden. Dieser reflektiert das Licht der Sonne aus dem Hintergrund zurück in das Gesicht des Models. Dazu werde ich aber bei Zeiten einen weiteren Artikel schreiben. 

 

Kleiner Tipp noch am Rande: Versuche möglichst nicht direkt in die Sonne zu fotografieren. Denn das könnte zu Schäden am Objektiv, sowie im schlimmsten Fall an deinen Augen führen wenn du durch den Sucher schaust!

Wähle den Bildausschnitt dann lieber so, dass die Sonne außerhalb des Bildausschnittes liegt, sodass die Sonnenstrahlen schön in das Foto hinein scheinen. 

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Kommentare: 4
  • #1

    Michi (Mittwoch, 14 Dezember 2016 21:12)

    Danke!!

  • #2

    Andre (Mittwoch, 14 Dezember 2016 22:03)

    Ein schöner Blog. Vielen Dank für die Infos. Weiterhin viel Erfolg mir deiner Seite.

  • #3

    Marie (Mittwoch, 14 Dezember 2016 22:32)

    Liebe Anita,
    ein sehr gut gestalteter Beitrag, der Lust macht, sofort in die Natur hinauszugehen und wieder zu fotografieren. Weiter so !

  • #4

    Freddy (Mittwoch, 14 Dezember 2016 22:34)

    Deine anschaulichen Erklärungen gefallen mir besonders.