Über mich

Meine Leidenschaft zur Fotografie baute sich nach und nach auf.

Meine erste Digitalkamera besaß ich mit etwa 11 Jahren, im Jahr 2009. Mein Vater schenkte sie mir, als er merkte, damit kann ich mich stundenlang beschäftigen. Ich fotografierte alles, was mir über den Weg lief, kroch oder krabbelte. Natürlich einfach nur so, ohne Hintergedanken. Aber es machte mir Spaß und mich faszinierte das Fotografieren. 

Irgendwann war diese Kamera kaputt, also wünschte ich mir eine neue zum Geburtstag. Ich bekam eine Digitalkamera von Medion, die hatte damals etwa 8 Megapixel, das war schon was ganz tolles zu der Zeit. Mit dieser Kamera war es auch möglich, Videos zu drehen, was mich noch mehr faszinierte. Das alles machte mir einfach Spaß, Momente festzuhalten, ob jetzt als Video oder als Foto.

Mit 16 Jahren kaufte ich mir meine erste Spiegelreflexkamera, die Canon EOS 1000D und absolvierte ein Praktikum bei einem Fotografen in Norddeutschland.

Kurze Zeit später wechselte ich auf eine Fachoberschule für Gestaltung, um dort meine Fachhochschulreife zu absolvieren, weil ich wusste, dass mir der kreative Bereich liegt und ich irgendwas in der Richtung machen möchte. Ich fühlte mich frei, konnte all den Alltagsstress um mich herum vergessen und begann, die Welt anders zu sehen, als ich es all die Jahre zuvor getan habe. Mein Traum war es, Regisseurin zu werden und beim Fernsehen tätig zu sein, weshalb ich nach der 12. Klasse an einer Filmhochschule in Babelsberg studieren wollte. 

Voraussetzung für die Versetzung in die 12. Klasse war es, ein 960 stündiges Jahrespraktikum während der 11. Klasse zu absolvieren, welches ich in einer Filmproduktion in Oldenburg (Oldb) machte, um sicher zu gehen, dass ich dies wirklich machen möchte. 

Es war echt interessant und ich bin sehr dankbar für die Erfahrungen, die ich dort machen konnte. Ob bei Dreharbeiten für Image -oder Werbefilme, beim Arbeiten mit der gesamten Adobe Creative Cloud, der Besprechung von Drehbüchern und, und, und. 

Was mir zu der Zeit aber klar wurde war, die Fotografie liegt mir mehr und dass ich mich in dem Bereich weiterbilden und mir etwas aufbauen möchte.

Ich begann, mich intensiver mit der Fotografie zu beschäftigen, mit den manuellen

Einstellungen der Kamera, der Funktion unterschiedlicher Objektive und Gestaltungsregeln. Ich probierte mich aus, jeden Abend ging ich mit meiner Kamera pünktlich zum Sonnenuntergang nach draußen zum fotografieren.

Porträts habe ich zwar auch ab und zu gemacht, aber am meisten Spaß machte es mir, in der Natur unterwegs zu sein und die Ruhe beim Fotografieren zu genießen. 

Meine Leidenschaft intensivierte sich und ich beschloss, nach der 12. Klasse aus Norddeutschland nach Frankfurt am Main zu gehen und dort Fotografie zu studieren oder irgendwas, das mit Fotografie zu tun hat. 

Schon ein halbes Jahr vor meiner Fachhochschulreife hatte ich einen Studienplatz an einem

Institut in Frankfurt und zwar für den Studiengang Cross Media Production.

Es war genau das, was mir richtig erschien. Es war die Kombination aus Fotografie, Film und digitalem Journalismus, unter anderem dem Schreiben von Blogs, was ich da schon sehr interessant fand.

Ich freute mich auf das Studium, auf Frankfurt und alles was mich erwarten würde, doch kurz vor 

Studienbeginn bekam ich die Nachricht, dass der Studiengang in Frankfurt wegen zu wenig

Teilnehmern nicht stattfinden kann, ich es aber in einer anderen Stadt versuchen kann, z.B. irgendwo in Norddeutschland. Es war unfassbar, eine Wohnung in Frankfurt hatte ich schon und einige Kontakte ebenfalls, es kam für mich nicht in Frage in eine andere Stadt zu gehen.

Relativ kurzfristig suchte ich mir einen neuen Studienplatz, ich hatte ein Beratungsgespräch an einer Hochschule, bei dem ich meine Situation erklärte und meine Leidenschaft zur Fotografie erzählte. Mir wurde der Studiengang Foto -und Mediendesign empfohlen, für welchen ich mich letztendlich auch entschieden habe. 

Nach und nach baute ich mir, nebenberuflich, einiges in Frankfurt auf, sowohl in der Fotografie,

als auch im Grafikdesign, wofür ich ebenfalls eine gewisse Leidenschaft entwickelt habe. Ich verkaufe meine Fotos, schreibe Blogartikel, Erfahrungs -und Reiseberichte und gebe Workshops in Frankfurt und Umgebung in der Landschafts -und Stadtfotografie. Desweiteren organisiere ich Fotowalks mit etlichen Fotografen. Im Grafikdesign erstelle ich für Firmen Broschüren und Flyer, die deren Dienstleistungen verdeutlichen.

Inzwischen arbeite ich unter anderem, neben dem Studium und der Freiberuflichkeit, nebenbei im Online Marketing bei der KarriereTutor GmbH und bin im Programmarchiv beim ZDF in Mainz tätig, worauf ich ehrlich gesagt schon ein wenig stolz bin. 

Denn wie gesagt, einmal im Fernsehen zu arbeiten, das war schon als Kind ein Traum von mir.

Als ich mich für die Fotografie und letztendlich auch für das Grafikdesign entschieden habe, 

hätte ich niemals gedacht, dass sich für mich doch noch einmal die Türen in das Fernsehen öffnen.

Es kommt eben doch manchmal anders als man denkt. Die Entwicklung der gesamten letzten Jahre, vor allem der letzten Monate bereue ich keinesfalls und ich bin dankbar für jede Erfahrung die ich machen kann. Es funktioniert manchmal zwar nicht alles sofort so, wie ich es mir vorgestellt habe, aber genau das ist meiner Meinung nach wichtig um persönlich und fachlich wachsen zu können.

Was die Fotografie angeht, inzwischen fotografiere ich im Vollformat, bin so oft ich kann in der ganzen Welt unterwegs, fotografiere und berichte darüber, denn das ist genau das was ich machen möchte und genau das, was mich ausmacht. Mit meiner Kamera bin ich inzwischen quasi verheiratet. 


Wenn du auch fotografieren und dich inspirieren lassen möchtest, schau mal bei meinen Blogartikeln oder meinen Reiseberichten.

Nutze die Chance und versuche es auch. Es lohnt sich. 

 

 

 

Anita Glaessner - Fotografin und angehende Foto-und Mediendesignerin